mart.exposed

in mehr als 280 zeichen

blog-a-licious!

Da war er wieder, der Versuch einen Blog zu starten. Bereits mehrfach versucht und nie wirklich aktiv durchgezogen regelmäßig irgendwas zu bloggen. Aber hey, ich habe ja jetzt Twitter, bei dem es sich ja um einen Micro-Blogging-Dienst handelt, welches ich doch sehr häufig mit Content füttere (Stand aktuell 18.496 Tweets). Nur manchmal reichen diese 280 Zeichen (früher waren es ja sogar nur 140 😱) eben einfach nicht aus.

So werden diese definitiv auch nicht für meine "traditionelle Neujahrsansprache", bei der es sich eigentlich viel mehr um einen Jahresrückblick handelt und welche ich seit nun mehr über 5 Jahren am 31.12. verfasse. Die vorherigen Jahre passierte dies immer auf Facebook, wo die Anzahl der Zeichen in einem Post nicht begrenzt sind. Da ich Facebook mittlerweile aber nicht mehr nutze, viel mehr aktive Follower auf Twitter habe und die Themen dieser Posts eher für den typischen Twitter-User relevant sind sollten die Texte ebendort fortgeführt werden.

Zunächst überlegte ich, das ganze in Form eines Threads zu machen, was durchaus funktionieren könnte, allerdings wie ich finde, manchmal ganz schön den Lesefluss stört. Dann habe ich überlegt einen externen Dienst, wie TwitLonger zu verwenden, aber auch das gefiel mir nicht so richtig.

Die einzige, mir wirklich als sinnvoll erscheinende alternativ war also ein eigener Blog. Doch das brachte auch so einige Überlegungen mit sich. Stichwort DSGVO und der ganze damit zusammenhängende Mist. Außerdem wollte ich auch kein riesiges CMS wie Wordpress verwenden, denn das erschien mir als zuviel "Overhead".

Ich machte mich auf die Suche nach einem Flatfile CMS. Nach kurzer Recherche war dann mit Bludit auch schnell ein Kandidat gefunden, der nicht zuviel Overhead hatte, eine nette Benutzeroberfläche, sowie eine kleine Auswahl an Themes und Plugins mitbrachte. An dieser Stelle sei anzumerken, dass das Theme, welches ich verwende ziemlich schlecht und das CSS unter aller Sau ist. Dazu aber ein anderes Mal mehr.

Nach einigen Stunden tweaken am CSS und geringen Layoutanpassungen war der Blog dann relativ zügig fertig. Und das Beste? Keine Cookies, keine Tracker, keine Werbung, keine Kommentarfunktion, kein Kontaktformular (somit auch keine gespeicherten Userdaten, kein CDN, nichts, gar nichts. Alle Dateien werden von meinem vServer, welcher bei myLoc managed IT in Düsseldorf steht ausgeliefert. SSL kommt von Let's Encrypt. Soweit dürfte also alles Tutti sein und die DSGVO kann mich mal. Abgesehen davon wird es hier auch keine Affiliate-Links oder ähnliches geben, die Seite ist völlig Privat, also auch kein Impressum nötig. Man möchte ja ein wenig anonym bleiben.

Lange rede kurzer Sinn: Mal sehen, ob und wie aktiv ich diesen Blog hier nutzen werde und was dort so an Inhalten kommt. Wenn ihr Ideen, Vorschläge oder generell Kommentare zu einem Blogbeitrag habt, dann könnt ihr mir das immer über Twitter zukommen lassen.

Achja, zum Start des Blogs habe ich die alten "Neujahrsansprachen", die ich noch finden konnte ausgekramt und hier als Beitrag verfasst. Ich habe nichts daran geändert, lediglich die Namen der darin erwähnten Personen abgekürzt. Das heißt etwaige Rechtschreibfehler, Grammatikfehler oder Worte, welche ich heute nicht mehr so wählen würde, sind noch darin enthalten. Wer sich also auf den diesjährigen Text vorbereiten möchte (ich referenziere manchmal die alten Texte in den neueren, so vermutlich auch dieses Jahr), der kann die letzten 4 schon einmal lesen.